Brian May (Guitar) und Roger Taylor (Drums) spielten bereits Ende der 60er Jahre in der Londoner Band "Smile". 1970 stieß der charismatische Frederik Bulsara, der sich alsbald nur noch Freddie Mercury nennt, dazu. Er mischt den geradlinigen Rock seiner neuen Bandkollegen mit operettenhaften Elementen und kreiert damit einen ganz neuen Sound. Mit John Deacon (Bass) ist noch im selben Jahr das vierte Bandmitglied gefunden und QUEEN wird geboren. Schnell machen sie sich mit ihren ungewöhnlichen, durch Mercurys Schauspieltalent lebenden Live-Shows in und um London einen Namen und schaffen erste unverwechselbare Kompositionen.

Nach einigen Achtungserfolgen gelang Queen 1974 mit "Killer Queen" der weltweite Durchbruch. Von diesem Zeitpunkt an ging es Schlag auf Schlag. Die Band um Mercury tourt, was das Zeug hält rund um die Welt. 1976 wird "Bohemian Rhapsody" zur besten Single des Jahres gekürt, ein Jahr später komponiert Mercury mit "We Are The Champions" eines der größten Stücke der Rockgeschichte.

1982 erscheint das legendäre Album "The Works" mit den Welthits "Radio Ga Ga" und "I Want To Break Free". Der letztere, von John Deacon verfasste Song, wird zur Hymne der südafrikanischen Widerstandsbewegung. Als "Rock in Rio" gehen Anfang 1985 zwei gigantische Konzerte von Queen in Brasilien in die Geschichtsbücher ein. Es ist das größte Festival seit Woodstock. Im selben Jahr treten sie bei Bob Geldofs Live Aid auf und spielen in London vor über 70.000 Zuschauern.

1986 schreibt Queen mit dem Album "A Kind of Magic" die Filmmusik zu "Highlander". Die dazugehörige "Magic Tour 1986", die letzte der Band, führt Queen auch nach Deutschland. In Mannheim erlebt die auch bis dato in Deutschland selten erreichte Zuschauermenge von 80.000 Fans ein unvergessenes Konzerterlebnis.

In den Jahren 1987 und 1988 gehen die Bandmitglieder vor allem solistische Wege. Roger Taylor gründet die Band The Cross. Freddie Mercury und die Sopranistin Montserrat Caballé arbeiten an einem gemeinsamen Album. Der Song "Barcelona" wird zum Eröffnungstitel der Olympischen Spiele 1992 auserkoren.

Freddie Mercury zieht sich schließlich aus der Öffentlichkeit zurück. 1991 rifft sich die Band nochmals vollständig im Studio und erarbeitet das Album "Innuendo". Auch dieses Queen-Album verkauft sich weltweit großartig.

Am 23. November 1991 gibt der Frontman von Queen per Pressemitteilung bekannt, an der Immunschwäche AIDS zu leiden. Tragischerweise verstirbt Freddie Mercury bereits am folgenden Abend im Beisein seines Lebensgefährten Jim Hutton an einer Lungenentzündung.

Die übrigen Queen-Mitglieder organisieren am Ostermontag 1992 zum Gedenken an den unvergessenen Mercury im Wembley Stadion / London ein Tribute Concert, an dem Künstler wie Guns'N Roses, George Michael oder Elton John ihre Favoriten der Queen-Ära zelebrieren. 72.000 Zuschauer im Wembley Stadion und über 1.5 Milliarden an den Fernsehgeräten erleben das Spektakel weltweit.

1995 erscheint an Freddies Todestag mit "Made In Heaven" das vorerst letzte Queen-Album mit sehr melancholischen Songs, die kurz vor seinem Tod entstanden sind.